Leserstimmen

Name: Dmytro

Datum: 16. Mai 2016

 

Zero,Blackout

Tolle Krimis!

Name: Jean-François Soupizet

Datum: 01. Mai 2016

 

Conseiller Scientifique Futuribles International

Futuribles International will publish soon a brief review in French of Zero, making some parallel with Paris au XX°siècle (Jules Vernes).

Name: Uli Kaube

Datum: 09. März 2016

 

Perfekte Vorlage für Google

Dieses Buch - ich hab es als Hörbuch von Audibel genossen - fasziniert vom ersten Satz an. Es beschreibt sehr anschaulich die nahe Zukunft, die uns ereilt, wenn wir uns weiterhin in die schmiegsamen Arme der Datenkraken begeben - wir werden in allen Bereichen fremdgesteuert! Und wir haben uns schon hineinbegeben, mit Google, Payback-, Kreditcards, Smartfone, vernetztem TV und und und!

Perfekt, um über diese krankhaften aktuellen Machenschaften der Meinungsmanipulation, der Zensur echt nachzudenken. Im Grunde ist dieses Buch die Fortsetzung des Orwellschen 1984 mit aktuellen Mitteln. All diese, anschaulich dargestellten technischen Entwicklungen, stehen im Grunde schon heute zur Verfügung der allgegenwärtigen Datenkraken. Privatspäre, Betriebsgeheimnis ade!

Sehr zu empfehlen, das Hörbuch und garantiert auch der Leseband!

Name: anon

Datum: 03. März 2016

 

Zero

Sehr geehrter Herr Elsberg!

Mir hat Zero sehr gut gefallen! Vielen Dank, dass Sie dieses Buch der Welt geschenkt haben.
Das Thema Datenschutz finde ich sehr interessant, und es liegt an uns, wie die Privatssphäre sich in Zukunft gestaltet.
Ein Tipp, der bei den Selbstverteidigungstipps ergänzt werden könnte wäre: Die Laptopkamera abkleben.

mfg anon

Name: Anonym

Datum: 12. Januar 2016

 

Ausgezeichnet

Dies ist ein geniales Buch! Super Inhalt; super Story!

Name: Anna Ulrich

Datum: 25. November 2015

 

Es ist spannend der Journalistin zu folgen....

Der Tod eines Jungen führt die Journalistin Cynthia Bonsant zur Internet Plattform Freemee. Diese sammelt und analysiert Daten und verspricht dadurch ihren Millionen Nutzern ein besseres Leben und mehr Erfolg. Einer allerdings warnt vor Freemee, denn er erkennt was sich dahinter verbirgt und vor der Macht die sich dahinter verbirgt. ZERO, der meist gesuchte Online- Aktivist der Welt. Als Cynthia beginnt zu recherchieren wird sie selbst zur Gejagten. Doch in einer Welt voller Kameras, Datenbrillen und Smartphones gibt es kein Entrinnen.
Drohnen überwinden sämtliche Sicherheitsvorkehrungen und übertragen kompromittierende Aufnahmen des US-Präsidenten ins Internet. Diese Attacke wird von ZERO gestartet, die bereits seit Jahren Videos im Netz veröffentlicht, um zunehmenden Datenklau und Überwachung durch Internet Konzerne und den Regierungsapparat anzuprangern. Die Journalistin Cynthia soll für die Londoner Zeitung 'Daily' über ZERO berichten und erhält eine Datenbrille, die bereits für viele Menschen das Smartphone ersetzt hat. Sie erlaubt es dem Benutzer mittels Gesichtserkennung alle online verfügbaren Informationen über die zu betrachtenden Personen abzurufen. Und nun nimmt die Geschichte ihren Lauf.

Ist das nicht längst Realität? Es ist spannend der Journalistin zu folgen....

Zu Beginn des Buches tauchen viele Protagonisten auf und das Namensregister im Anhang ist sehr hilfreich, den Überblick zu bewahren.

Marc Elsberg war Kolumnist der österreichischen Tageszeitung "Der Standard". 2012 veröffentlichte er sein erstes Buch "Blackout - morgen ist es zu spät". Das war sein Durchbruch. 600.000 verkaufte Exemplare eines Erstlings! 60 Wochen auf der Spiegelbestseller Liste. Das beeindruckt mich. Sein neues Buch hat mich schnell gefesselt, denn die Ereignisse überschlagen sich von Anfang an. Das Thema ist aktuell und leider nicht fiktiv. Ich habe es auch aus dem Grund gelesen, Informationen aus guten Recherchen zu erhalten. Apps, Cyberbrillen und Smartwatches sind keine Zukunftsmusik, sondern Realität.
So konnte ich mich in dem Roman auch über aktuelle Entwicklungen und deren Möglichkeiten und Potenzial informieren.

ZERO ist in der Kategorie “Unterhaltung” Wissensbuch des Jahres 2014 geworden. Der Preis von „bild der wissenschaft“ vergeben. Marc Elsberg ist der erste Autor, dem der Preis bereits zum zweiten Mal verliehen wurde. Blackout war Wissensbuch des Jahres 2012.

Der Inhalt des Buches ist seit Edward Snowdons Veröffentlichungen brisant und sollte jedermann interessieren. Was willst du wirklich preis geben? Hier geht es um Selbstverantwortung und die Überlegung was teile ich öffentlich mit.
Die Antwort überlasse ich jedem selbst.

Der Schreibstil an sich ist nicht so schön, daher vergebe ich dem Buch 4 Sterne. Inhaltlich wären 5 Sterne angemessen, bringt es doch viel Licht ins Dunkel.

Ich empfehle das Buch!
Anna Ulrich

Name: NatisWelt

Datum: 06. November 2015

 

Brandaktuell

Als ich das erste Mal von ZERO hört und den Klappentext gelesen hatte, war mir klar das ich dieses Buch unbedingt lesen muss. Denn wie viele Millionen Menschen nutze ich auch aktiv das Internet. Was bei uns Facebook, Google+ und Co. sind, ist in diesem Roman von Marc Elsberg die Plattform Freemee. Wobei diese noch etwas extremer und weiterentwickelt ist als die uns bekannten. Auch haben die Online-Aktivisten eine parallele in der realen Welt und zwar Anonymous.

Grob erklärt als Ergänzung zum Klappentext geht es um Datenkraken, ihre Machenschaften und die fehlende Privatsphäre. In ZERO wechseln die Perspektiven in rasender Geschwindigkeit, aber dennoch kann man die Geschichte nachvollziehen und verstehen. Allerdings ist es teilweise technisch gesehen erst ziemlich kompliziert und unverständlich, doch dann folgt meist eine einfachere Erklärung die jeder versteht bzw. verstehen sollte.

Über den Schreibstil kann ich mich auch nicht beklagen. Was einem sofort auffällt ist das der Autor eher kurze als lange ausscheweifende Sätze nutzt. Die Kapitel sind nicht zu lang und jeweils durch einen ZERO-Chat erkennbar.

Warum ich letztendlich trotz des einfachen Schreibstils und dem sehr aktuellen Thema, so lange an diesem Roman geknabbert habe, kann ich mir selbst einfach nicht erklären.

Auf jeden Fall ist es eine Leseempfehlung von mir, da wir alle im Internet aktiv sind und dort das Thema "Daten sammeln" und "Privatsphäre" sehr aktuell sind.

Name: Lena Menning

Datum: 31. August 2015

 

Gelungenes Buch!

Ich bin 15 und total begeistert von Zero. Mich hat das Buch wirklich zum nachdenken gebracht und ich hoffe, dass es sich gut verkauft und bei vielen Menschen Anklang findet.

Name: Holger Hammes

Datum: 12. August 2015

 

Taschenbuch?!

Hallo,
ich wollte mal nachfragen, wann Zero als Taschenbuchausgabe erscheint.

Mit freundlichen Grüßen
Holger Hammes

Anm. der Red.: Das Taschenbuch wird im Herbst 2016 erscheinen.

Name: dystopia13

Datum: 06. Juli 2015

 

Schöne neue Welt

Eigene Meinung:

Cover: Schlichter schwarzer Umschlag. In frostblauer Schrift die Letter “ZERO”. Im Hintergrund blasse Einsen und Nullen. Ich find es imemr gut, wenn Bücher eines Autors auch bezüglich des Covers stilistisch zusammen passen. Und schlichte Cover find ich sowieso gut. Also für das Cover schon einmal: Daumen hoch.

Inhalt/Geschichte: Als ich vor Wochen sah, dass ein neues Buch von Marc Elsberg erscheint, war es sofort im Kalender markiert und vorbestellt. So überzeugt war ich von dem Vorgänger “BLACKOUT“. Außerdem hat mich das angekündigte Thema auch neugierig gemacht. Daten und Internet? Aktueller geht es wohl in Zeiten von Google, Facebook, Apple und Edward Snowden nicht. Ich konnte das Erscheinen praktisch nicht erwarten. Doch zu meiner Überraschung musste ich gar nicht so lange warten, denn dank Blanvalet konnte ich mein Rezensionsexemplar schon vor Erscheinen in den Händen halten und habe sofort losgelegt. Um es vorweg zu nehmen: ich wurde nicht enttäuscht. Marc Elsberg schafft es auch hier das Thema aufzugreifen und den Leser mitzuziehen. Dabei bleibt er nicht einseitig. Aus der Perspektive der etwas technikrückständigeren Cynthia sehen wir die Sicht der Zweifler an der schönen neuen digitalisierten Welt. Doch auch die Sicht der Konzerne wird durch den Freemee-Leiter Carl dargestellt. So fragt man sich selbst, wie viel gibt man schon von sich preis? Wo wird man überall überwacht? Wie viel könnte man über mich erfahren? Und stört mich das? Wie wichtig ist mir meine Privatsphäre? Gibt es die überhaupt? Und das gefällt mir an diesem wie am Vorgängerbuch: Ich werde zum Nachdenken über mein eigenes Handeln angeregt und das ohne erhobenen Zeigefinger. Es geht darum, sich über die Realität klar zu werden und wie wir darin agieren. Es geht nicht um die Verunglimpfung und Anprangerung des Datensammelns allein. Dennoch kam mir des öfteren beim Lesen ein kalter Schauer den Rücken runter, denn so weit sind wir von den Technologien nicht entfernt. Eine Firma wie Freeme scheint durchaus möglich zu sein. Eine App, die ihren Nutzern ein besseres Leben verspricht, die Kontrolle über die Daten, die weiter gegeben werden. Doch zu welchem Preis? Der Freiheit? Der Eigenbestimmung? Des Lebens? All das verpackt er in einen spannenden Thriller, den man spätestens nach der Hälfte des Buches nicht mehr weglegen möchte.

Charaktere: Und da sind wir leider bei einer kleinen Schwachstelle angekommen. “Blackout” war überwiegend aus Sicht eines Mannes geschrieben. Das lag Marc Elsberg vielleicht mehr. Cynthia hingegen bleibt doch häufig etwas hölzern. Die Beschreibung der Schwärmerei zu ihrem jungen Kollegen Chander fand ich manchmal schon fast lächerlich. Gefühle kamen da nicht wirklich auf. Doch das hier ist auch keine Romanze. Dennoch waren die Interaktionen zwischen den Figuren häufig eben etwas ungelenk. Trauer um Tode? Wozu? Es gibt doch wichtigers zu jagen. Selbst bei engen Bekannten. Es gab aber auch Lichtblicke. Den Autismus Carls hat er ganz gut eingefangen. Da musste ich schon manchmal schmunzeln. Witziges Detail waren die Anspielung auf Edward Snowden in Form der Figur Edward und SNOWman.

Stil/Gliederung: Der sprachliche Stil bleibt wie beim Vorgänger angenehm zu lesen. Doch wie schon in “BLACKOUT” kommen auch hier viele Figuren und Schauplätze vor. Über die ersten 50-100 Seiten kommt man dadurch etwas ins Schwimmen. Auch wenn es hinten im Buch ein Personenverzeichnis gibt, wird man da ja nicht immer nachschlagen. Das unterbricht den Lesefluss. Auch gab es im Prinzip nur 9 Kapitel. Auch das fand ich eher ungünstig. Ich hätte mir eine Unterteilung wie in “BLACKOUT” gewünscht. Durch die vorherige Angabe des Handlungsortes hatte ich gleichzeitig eine Orientierung, um wen es jetzt geht.

Fazit:

Marc Elsberg konnte mich insgesamt auch in diesem Buch wieder überzeugen, auch wenn ich “BLACKOUT” doch mehr mochte. Sieht man über die kleinen Schwächen in der Gliederung sowie den Charakteren hinweg, liefert er erneut einen spannenden Thriller, der Einen zum Nachdenken anregt und gelegentlich auch gruselt. Und zwar nicht wegen der Horrorelemente, sondern wegen der Nähe zur Realität. Eine Leseempfehlung.